Detail_mccarthy



Tom McCarthy

8 ½ Millionen

19,90 €

vergriffen

diaphanes
15.03.09, Auflage 1, 304 Seiten
Übersetzung aus dem Englischen, Astrid Sommer

ISBN: 978-3-03734-055-4


»Einer der wichtigsten englischen Romane der letzten zehn Jahre.« Zadie Smith, New York Review of Books, Nov. 2008

»Eine beißende post-existentialistische Parabel.«
Joyce Carol Oates, 2007

Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 ½ Millionen und vor allem: Wie lässt sich ein Leben wieder ins Lot bringen, dem abgeht, was zuvor selbstverständlich war – die Selbstverständlichkeit?

Eine Lösung für beides scheint sich aufzutun, als ihn beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand plötzlich ein immenses Glücksgefühl überkommt: Da war einmal ein identischer Riss und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Vor allem aber das Gefühl, lebendig zu sein. Fortan verwendet der namenlose Ich-Erzähler alles darauf, sich diesen Alltag zurückzuholen und die aufsässige Wirklichkeit seinen Vorstellungen anzupassen: als Realität zum An- und Ausschalten, Vor- und Zurückspulen, in Endlosschleife, und all dies nur um jenes kurzen Kribbelns der Authentizität willen. Doch es ist nie genug, der Stoff macht süchtig, der Realisierungszwang gerät außer Kontrolle…

Bei Tom McCarthy werden Millionen verflüssigt und Ideen verfestigt, doch die Realität sträubt sich gegen Spekulation in jeder Hinsicht. In seinem Debüt, das die New York Times »eine Philosophie in Romanform« nannte, verteidigt er auf so ironische wie unterhaltsame Weise den Ruf der guten alten Materie: matter matters. Die Literatur konnte ohnehin noch nie ohne ihren Stoff. Hier meldet sich ein Autor zu Wort, der diese Erkenntnis neu reklamiert: voller Sprach- und Aberwitz, beste britische Tradition.

8 ½ Millionen

Tom McCarthy

8 ½ Millionen

12,00 €

in 2-3 Tagen lieferbar

diaphanes
01.03.12, 304 Seiten

ISBN: 9783037341872


Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 ½ Millionen und vor allem: Wie lässt sich ein Leben wieder ins Lot bringen, dem abgeht, was zuvor selbstverständlich war – die Selbstverständlichkeit?Eine Lösung für beides scheint sich aufzutun, als ihn beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand plötzlich ein immenses Glücksgefühl überkommt: Da war einmal ein identischer Riss und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Vor allem aber das Gefühl, lebendig zu sein. Fortan verwendet der namenlose Ich-Erzähler alles darauf, sich diesen Alltag zurückzuholen: Er sucht und kauft ein Haus oder vielmehr einen ganzen Straßenzug, er zeichnet Diagramme, plant Abläufe und lässt eine Unzahl von Personen aufmarschieren, um die aufsässige Wirklichkeit seinen Vorstellungen anzupassen: als Realität zum An- und Ausschalten, Vor- und Zurückspulen, in Endlosschleife, und all dies nur um jenes kurzen Kribbelns der Authentizität willen. Doch es ist nie genug, der Stoff macht süchtig, der Realisierungszwang gerät außer Kontrolle…Bei Tom McCarthy werden Millionen verflüssigt und Ideen verfestigt, doch die Realität sträubt sich gegen Spekulation in jeder Hinsicht. Sein Debüt, das die New York Times »eine Philosophie in Romanform« nannte, verteidigt auf so ironische wie unterhaltsame Weise den Ruf der guten alten Materie: matter matters. Die Literatur konnte ohnehin noch nie ohne ihren Stoff. Hier meldet sich ein Autor zu Wort, der diese Erkenntnis neu reklamiert: voller Sprach- und Aberwitz, beste britische Tradition.





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MaPe (47), Berlin

Bestimmt einer der aufregendsten Gegenwartsautoren, jedenfalls zur Zeit  02.01.11

pathos (38), Hamburg

Ein Buch wie eine Skulptur. Die präzise, messerscharfe Sprache schält eine Geschichte aus dem Alltag, die vollkommen unalltäglich ist. Eigentlich passiert ja nicht viel, und manches davon immer wieder. Aber dabei entwickelt die Geschichte einen unglaublichen Sog, der mich so was von an dieses Buch gefesselt hat. Immer weiter, immer tiefer geht es in das Hirn des Protagonisten, in sein Leben und Erleben, das von Strukturen, Oberflächen, Materie, Überresten bestimmt wird. Klingt trocken, ist es überhaupt nicht. Sondern hochspannend, lustig, philosophisch, bizarr. Dieses Buch kriegt einen Ehrenplatz im Regal. Ein Erlebnis. Kaufen! Jetzt!  21.04.10

svoesch (28), Hattingen

Ein sehr interessantes Buch. Nicht immer leicht zu lesen und gerade am Anfange sicher nicht einfach zum Einsteigen. Aber mit der Zeit wird e  19.02.10

antarctic_gia (28), Eckartshausen

Ich muss leider auch sagen, dass es total langweilig ist. So sehr sogar, dass ich die Lust am Lesen (für dieses Buch) ziemlich schnell verlor.  17.02.10

Tresckow (44), Berlin

Interessante, intelligent geschriebene Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Ich denke man muss schon eine gewisse Offenheit oder Stimmung mitbringen, um dieses Buch richtig würdigen zu können.  06.01.10

hbuschme

Intelligent, verrückt, etwas beklemmend und absolut empfehlenswert.  20.11.09

Minoritae (22), Berlin

Am Anfang laaaanglweilig. Doch nach einiger Zeit zum eingewöhnen, hat mich das Buch so sehr fasziniert, dass mir der Atem stockte.  11.10.09

donnakranowna (32), Darmstadt

dieses buch ist intelligent. gerade durch die wiederholungen und der vehemenz, mit der handlungen und gedanken des protagonisten geschildert werden. ganz unterschwellig bringt es fragen zu materie bzw. der greifbarkeit von dingen aufs tableau. wie gesagt: intelligent und äußerst anregend.  14.09.09

kosmos (27), Bochum

Leider weiß ich nicht so ganz was meine Vorschreiber an dem Buch von Tom McCarthy so beeindruckt hat, denn ich fand es vor allem eins: langweilig. Nach dem der Autor zu der Haupthandlung gelangt war, wurde das Buch relativ vorhersehbar. DIe Sprache war auch in der Tat einfach zu lesen, jedoch waren die ellenlangen Beschreibungen von Natur aus unineressanter Dinge (eine alte Frau stellt einen Müllsack ab) mit wenig Phantasie gestalten, ganz im Gegenteil sind Wiederholungen ein und derselben Metapher auf derselben Seite zu finden. Am ENde wird das Buch dann nochmal etwas ineressanter, die Sprache etwas mitreisender, vielleicht täuchscht der Eindruck aber auch nur weil das Mittelstück sich so unglaublich zieht. Alles im allem kein aufregendes Buch, immernoch besser als das Meiste, was man so in einer Buchhandlung findet. Wenn dies aber das wichtigste Buch der britischen Literatut der letzten zehn Jahre war, weiß ich womit ich mich nicht beschäftigen muss. Nach Matias Faldbakken mal wieder ein etwas fragwürdiges Buch aus der Reihe Tubuk Deluxe.  11.09.09

bj2805 (34), München

'Truman's World' einmal anders: Der Ich-Erzähler versucht sein Leben selbst zu inszenieren und alles zu kontrollieren. Unglaublich fesselnd und spannendes Gedankenspiel...  07.09.09

JVDK (33), München

Ein erstaunlich gut übersetztes Buch - ich habe gerade erst damit angefangen, aber es liest sich bisher sehr flüssig. Leider scheitern viele übersetzte Bücher am Ton, dieses scheint aber eine Ausnahme zu sein!  06.08.09

bilandia, München

Ein sehr spannendes Buch das mit extrem viel Witz geschrieben ist und so einige Fragen aufwirft. Perfekt für ein Regenwochenende!  25.06.09

franzi (38), Hamburg

Ein ganz eigentümliches Buch. Anfangs nur eine Geschichte, die sich sehr flüssig liest und bei der man oft denkt, was will der Typ denn eigentlich. Der spinnt doch. Später im Buch entwickelt sich ein Sog. Es wird immer offensichtlicher, dass die Hauptfigur sich ins Irreale flüchtet. Auch andere Figuren des Buches werden mitgerissen in diese Absurdität. Ich fand das Buch merkwürdig, unterhaltend, sehr dicht an der Realität und gut.  20.06.09

bulletdd (31), Karlsruhe

Ein wirklich tolles Buch. Zum Inhalt wurde ja von meinem Vorkommentator schon einiges gesagt, daher merke ich dazu nichts mehr an. Was dieses Buch besonders macht, ist das Einfühlungsvermögen und die glaubhafte Darstellung des Erzählers. Da entdeckt man immer kleine, versteckte Dinge aus dem realen Alltag, welche durch den unverfälschten Blick der Hauptperson aufgedeckt werden. Man fühlt mit ihm, wie er versucht seinen Traum mit aller Macht genauso umzusetzen, wie er ihn vor Augen hat. Also ich werde es nochmals lesen!  15.06.09

klagefall (42), Greifswald

Ein großartiges Buch. Tom McCarthy erzählt aus der Perspektive eines kranken, offenbar traumatisierten Menschen. Das Trauma selbst wird kaum angerissen, irgendein Unfall, der großes Leiden und ein hohes Schmerzensgeld (daher der deutsche Titel, das englische "Remainder" führt eher zum Punkt, es geht nicht vordergründig um Geld) einbringt. Die Krankheit verursacht einen gewaltigen Sog und indem der Autor einen Kranken erzählen lässt, teilweise lückenhaft, teilweise phantasiert, teilweise irreal, kann er diesen Sog vermitteln. Der Erzähler will verzweifelt seine Realität zurückerkämpfen, indem er reale Geschehnisse mit hohem Aufwand "nachspielen" lässt. Die Geschichte erfährt Steigerungen, der Erzähler nimmt erst eine erinnerte Rolle ein, dann die Rolle eines Verbrechensopfers und schließlich die eines Täters. Eine fehlende Teppichkante führt am Ende in die Katastrophe. Danke an den Verlag für die Herausgabe und an TUBUK für's Probelesen. Hat sich gelohnt.  17.05.09

New York Review of Books, Nov. 2008
Zadie Smith

Einer der wichtigsten englischen Romane der letzten zehn Jahre.

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