Ah, das Love-Ding!
Ein Essay
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frl_fink (26), Tübingen
Ein wunderbares Buch! Derart zum Nochmallesen zwingend intelligent, literarisch großartig und herrlich bodenständig, wennS in die Höhen geht! Mein Exemplar ist auf, so fürchte ich, Lebenlang bei einer Freundin, aber ich brauche dieses Buch. Dringend. 27.08.08
elisabeth (24), Hildesheim
gelesen und geliebt! 25.08.08
Babe (30), Berlin
Entzückend, intelligent - Rinck! 29.04.08
Die Welt, Uwe Wittstock
Wollte man die frei flutenden Assoziationen des Buches auf eine knappe Summe reduzieren, könnte man es als eine Studie zu der Frage betrachten, wie Menschen in einer Zeit des Zweifelns an Ehe und Familie zu anderen, befriedigenden Formen des Gemeinschaft finden können. Doch damit würde man ihm seine besondere Poesie austreiben. Monika Rinck (Jg. 1969) erprobt hier spielerisch einige mitunter recht verquere Thesen, wie sich Solisten zu Ensembles formen können, ohne deshalb einem dumpfen Kollektivgeist zu verfallen. Aber bevor sich ihre Überlegungen in allzu luftige Höhen verlieren, lässt sie regelmäßig die bissige Kunstfigur Veronika zu Worte kommen, die ein Konzentrat ist aus purer Nüchternheit, Skepsis und Ironie.
Süddeutsche Zeitung, Jean-Michel Berg
›Ah, das Love-Ding‹ ist ein Roman, ein Langgedicht, ein philosophischer Dialog und eine wissenschaftliche Abhandlung ... So sicher Rinck den wissenschaftlichen Ernst immer wieder auf die Banalität des Alltags runterkocht, so sicher hebt sie ihn schließlich in einer lyrischen Situation auf, wo jenseits der Sinnfrage metaphorische Fluchträume entstehen. Darum kann man sich von dem Text ergreifen lassen, ohne ihn begreifen zu müssen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Die Berliner Lyrikerin schreibt gelehrt, poetisch, ironisch und assoziativ von Liebe und Freundschaft, von der sozialen Natur des Menschen und von dessen Schwierigkeiten damit. Als Leser bleibt einem keine andere Wahl, als mitzuschwimmen im Strom der sprudelnden Gedankenentwicklungen, von Platon bis Musil über Alltägliches, Berliner Melancholie und weiter zu Foucault, man läßt sich treiben und spürt, im Zauber der Sprache gefangen, oft gar nicht, daß man gerade zum Nachdenken gebracht wird.


