Amerikanisches Fegefeuer
Tropen Verlag
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Fischer
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Perrudjo (36), Berlin
Haskell ist ein hochbegabter Autor, der Roman poetisch und psychologisch ausgereift. Fesselnd die Story des Aus-der-Welt-Verschwindens. Die Road-Movie-Leitlinie ist eine schöne Idee, den isolierten Protagonisten immer wieder in andere Kontexte einzubinden. Ein wenig störte mich die über-intensive Leidensdarstellung aber dann doch. Auch wenn die Stadien der Vertiefung einer Krise literarisch meisterhaft ausgeführt sind, wirkt es auf Dauer manchmal etwas zäh. Man muss die eigene Empathie streckenweise gewissermaßen zügeln, um die Deprimiertheit nicht überspringen zu lassen. Letztendlich geht das aber auch. Haskell: eine feine Stimme aus den USA. 07.10.08
Die Zeit
Wenn Haskells Roman ein Sprachkunstwerk ist, dann nicht nur wegen der verschiedenen Bedeutungszusammenhänge, die er ebenso geschickt übereinander schiebt wie er beiläufig die literarischen Genres berührt. Kunstvoll ist vor allem, wie sich das Rätsel des Buches in der Erzählstimme selbst löst; als müssten nicht nur wir Lesenden, sondern auch Jack selbst wie besinnungslos so lange der eigenen Stimme zuhören, bis die Zeit gekommen ist, hinter den Wörtern ein tieferes Wissen zu erkennen und zu ertragen.
Financial Times Deutschland
John Haskells faszinierender Debütroman strahlt sofort das Halluzinatorische aus, das Schneiders Covermotiv verspricht.
Rolling Stone
Ein melancholischer, traumwandlerischer Selbstfindungstrip durch die Staaten.
Focus
Ein phänomenaler Roman!
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Und wenn man allmählich zu ahnen beginnt, was mit Jack los ist, wenn die Vermutungen auf den letzten Seiten zur Gewißheit werden, dann leuchtet dieses Amerikanische Fegefeuer nur noch kräftiger.



