Blumenbar
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gbaganz (31), Hamburg
Ein Krimi ist dieses Buch in der Tat nicht. Aber es ist spannend, denn es regt zum Nachdenken an: über neue Technologien, über die Macht wirtschaftlichen Potentials, über Psychologie und Neurologie und über Philosophie. Im Wesentlichen besteht das Buch abwechselnd aus Gesprächen eines jungen Schauspielers/Schriftstellers mit Menschen, die mit ihm Details aus Neurowissenschaften, Philosophie erörtern. Da der Stoff der Gesprächskapitel teilweise sehr trocken ist und eine Handlung im eigentlichen Sinn nicht stattfindet - keine Verfolgungsjagden, keine Sexszenen und eigentlich auch keine Überraschungen - braucht man schon einiges Durchhaltevermögen und Konzentration für diese Abschnitte. Zwischen diesen dialoghaften und sehr mit Fakten gespickten Kapiteln jedoch sind die sehr unterschiedlichen Texte eingefügt, die der Schriftsteller als "Futter" für eine künstliche Intelligenz schreibt. Diese Texte sind auch jeder für sich allein schon lesenswert. Alles in allem ist es kein leichtes, aber ein sehr anregendes Buch. Ein Buch, bei dem man sich sehr oft fragt, wie man eigentlich selbst zu den philosophischen und technologischen Fragen steht, um die sich die Handlung dreht. Und ein Buch, dass einige bleibende Bilder hinterlässt. 20.07.10
hbuschme
"Dieser Roman verbindet Künstliche Intelligenz, Kognitionswissenschaften und Philosophie (des Geistes) auf faszinierende und fundierte Art und Weise. Als Wissenschaftler in der Schnittmenge dieser Gebiete kann ich „Angenehm“ bedenkenlos empfehlen – sowohl Lesern mit als auch ohne Fachwissen. Die philosophischen Fragestellungen, um die sich dieses Buch dreht, sind für das Selbstverständnis eines jeden Menschen von höchster Relevanz!" 20.11.09
giulianna (32), Frankfurt
ein buch, das ich wahrscheinlich eher männern empfehlen würde.das konzept ist interessant, dennoch gibt es gewisse längen. als krimi würde ich es auch nicht unbedingt sehen. der letzte teil hat mich dann aber doch noch richtig gepackt. auf jeden fall mal ein wirklich anderes buch mit vielen interessanten denkanstößen. 28.07.08
Ralf (70), Berlin
Ein Wälzer, der Philosophie und Technik zusammenbringt. 23.01.08



