Der 100.000-Euro-Job
Nützliche und neue Ansichten zur Arbeit
Verbrecher Verlag |
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whisper (38), Koblenz
Die Idee ist super und so bisher in der Förderlandschaft für soziale Projekte leider nur sehr selten umgesetzt. Worum es geht? Die Antragsteller dürfen selber wählen welche Projekte gefördert werden sollen. Das Buch beschreibt nun die Projekte die es in die Förderung geschafft haben und wie ich finde auf eine sehr erfrischende Art. Da ich selber im Projektmanagement für soziale Projekte tätig bin konnte ich mich gut in die Situation der Antragsteller versetzen. Kurz und gut es ist eine neue Art der Projektauswertung und für jeden der sich auf den Weg machen will seine Projektidee umzusetzen eine nützliche und anregende Lektüre. Ich hatte jedenfalls Spaß beim lesen und habe mir teilweise Anregungen für meine eigenen Projekte aus dem Buch genommen. 20.12.08
Suse (27), Berlin
Das Projekt ist äußerst spannend, doch das Buch kann dies leider nur in Grenzen wiedergeben. Gut geeignet zum Durchblättern und Reinlesen hier und da, unter Umständen entdeckt man dabei auch eine nette Geschichte. Meistens jedoch stößt man auf bruchstückhafte Beschreibungen von Theaterstücken, Installationen und Projekten, die Lust auf das Original machen und Interesse wecken - das vom Buch nicht gestillt wird. Es bleibt ein frustrierter Beigeschmack. Gesamturteil: gut zu lesen in der U-Bahn aber nach drei Stationen schielt man lieber zur B.Z. des Sitznachbarn rüber. 20.07.08
nilsn (29), Hannover
Wenn man mehr über die Projekte erfahren möchte, hält das Buch nicht das was es verspricht, aber das ist nicht schlimm. Den die einzelnen Projektberichte, die unter dem Dach "Der 100.000 Euro Job" entstanden sind, wirken in Text und Bild teilweise ein wenig abstrakt, was Ihre Klasse aber nicht schmälern soll. Die Geschichten und Berichte darum machen die Atmosphäre des Buches aus. Egal ob man die Kapiteleinleitung von Frédéric Valin hervorhebt, oder doch die Texte von Lisa Rank. Das Buch bietet ein breiten und unbefangenen Blick auf das Thema "Arbeit". Es lässt einen über seine Situation reflektieren, man beginnt sich Gedanken zu machen, man lässt sich aber auch einfach mitnehmen. Was kann man mehr von einem Buch verlangen. 26.06.08
Judith (32), Berlin
Ein Buch mit vielen verschiedenen Projektanregungen und Gedanken. Mein absoluter Favorit ist die Kurzgeschichte auf Seite 34 "Zehn leere Stühle". Habe sie gelesen, vorgelesen und noch mal gelesen. Super. 13.06.08
Tagesspiegel, 2008
Lavinia Meier-Ewert
Der eigentliche Kern dieses Buches besteht neben einem "Best of" dessen, was in jüngster Zeit zum Thema Arbeit geschrieben und gedacht wurde, in der Dokumentation der geförderten Projekte. Den unterschiedlichen Ansätzen eigen ist ein auffallend sensibler und wenig abstrahierender Blick darauf, was passiert, wenn man erst einmal drin ist im Kreislauf von Aufstehen, Arbeiten und Schlafengehen. Danach fragen zum Beispiel eine Fotostudie über das Frühaufstehen, eine Podcastoper, die genauso lange dauert wie der durchschnittliche Weg zur Arbeit, nämlich zwanzig Minuten, und ein Film, der Arbeitsprozesse visuell und klanglich wahrnimmt. Eine schöne Ergänzung zu dieser sinnlichen Herangehensweise sind die Beiträge des New-Work-Theoretikers Frithjof Bergmann, der erklärt, dass "ein Großteil der Arbeit Menschen verkrüppelt", und warum es so wichtig ist zu erkennen, was man "wirklich wirklich will". Wie sehr dieser Prozess in einer "Generation to go" von Zukunftsängsten und Unsicherheiten über die eigene Position geprägt ist, zeigen die vielen Beiträge zum Thema Arbeitslosigkeit.


