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Der 100.000-Euro-Job

Nützliche und neue Ansichten zur Arbeit

Arbeit  E-Commerce  Internet  Wirtschaft  Zukunft

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€ 13,00


sofort lieferbar

Verbrecher Verlag
2008, Auflage 1, 160 Seiten
Herausgeber: Sebastian Sooth

ISBN: 978-3-940426-00-0

Beim Projekt 100.000-Euro-Job, das in 2006/2007 in 30 Städten in Deutschland stattfand, zeigten junge Menschen in Filmen, Videos, Performances, Aktionen, Musik, Podcast-Opern, Theaterstücken und Ausstellungen, was für sie Arbeit heute und in Zukunft bedeutet. Hierfür stand ein Förderfonds von 100.000 Euro zur Verfügung, über den die Jugendlichen selbst entschieden haben.

Das Buch "Der 100.000-Euro-Job" aber ist weit mehr als nur eine Dokumentation dieses Projektes, es gibt praktische Tipps, wie man Arbeit ins eigene Leben sinnvoll einbauen kann: vom Ferienjob auf dem Milchhof, dem Leben als Netzarbeiter der Digitalen Bohéme oder als Vorband bei The Clash über Alterssicherung auch in jungen Jahren und Strategien zur Vermeidung von Karoshi (Tod durch Überarbeitung) bis hin zu Empfehlungen, was man alles mit 100.000 Euro machen kann. Weiterhin werden die 47 Projekte des 100.000-Euro-Jobs und das Konzept "selbst über Fördermittel entscheiden" vorgestellt und vom Supatopcheckerbunny kommentiert.

In "Der 100.000-Euro-Job" finden sich die besten Ratschläge für jede Arbeitslage von Jörg Albrecht, Frithjof Bergmann, Flix, Holm Friebe, Johnny Häusler, Markus Kavka, Jörn Morisse, Kathrin Passig, Lisa Rank, Jochen Schmidt, Ulrike Sterblich u.v.a.

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whisper (37), Koblenz

 

nilsn (28), Hannover

 

Judith (32), Berlin

 

whisper (37), Koblenz

Die Idee ist super und so bisher in der Förderlandschaft für soziale Projekte leider nur sehr selten umgesetzt. Worum es geht? Die Antragsteller dürfen selber wählen welche Projekte gefördert werden sollen. Das Buch beschreibt nun die Projekte die es in die Förderung geschafft haben und wie ich finde auf eine sehr erfrischende Art. Da ich selber im Projektmanagement für soziale Projekte tätig bin konnte ich mich gut in die Situation der Antragsteller versetzen. Kurz und gut es ist eine neue Art der Projektauswertung und für jeden der sich auf den Weg machen will seine Projektidee umzusetzen eine nützliche und anregende Lektüre. Ich hatte jedenfalls Spaß beim lesen und habe mir teilweise Anregungen für meine eigenen Projekte aus dem Buch genommen.  20.12.08

Suse (26), Berlin

Das Projekt ist äußerst spannend, doch das Buch kann dies leider nur in Grenzen wiedergeben. Gut geeignet zum Durchblättern und Reinlesen hier und da, unter Umständen entdeckt man dabei auch eine nette Geschichte. Meistens jedoch stößt man auf bruchstückhafte Beschreibungen von Theaterstücken, Installationen und Projekten, die Lust auf das Original machen und Interesse wecken - das vom Buch nicht gestillt wird. Es bleibt ein frustrierter Beigeschmack. Gesamturteil: gut zu lesen in der U-Bahn aber nach drei Stationen schielt man lieber zur B.Z. des Sitznachbarn rüber.  20.07.08

nilsn (28), Hannover

Wenn man mehr über die Projekte erfahren möchte, hält das Buch nicht das was es verspricht, aber das ist nicht schlimm. Den die einzelnen Projektberichte, die unter dem Dach "Der 100.000 Euro Job" entstanden sind, wirken in Text und Bild teilweise ein wenig abstrakt, was Ihre Klasse aber nicht schmälern soll. Die Geschichten und Berichte darum machen die Atmosphäre des Buches aus. Egal ob man die Kapiteleinleitung von Frédéric Valin hervorhebt, oder doch die Texte von Lisa Rank. Das Buch bietet ein breiten und unbefangenen Blick auf das Thema "Arbeit". Es lässt einen über seine Situation reflektieren, man beginnt sich Gedanken zu machen, man lässt sich aber auch einfach mitnehmen. Was kann man mehr von einem Buch verlangen.  26.06.08

Judith (32), Berlin

Ein Buch mit vielen verschiedenen Projektanregungen und Gedanken. Mein absoluter Favorit ist die Kurzgeschichte auf Seite 34 "Zehn leere Stühle". Habe sie gelesen, vorgelesen und noch mal gelesen. Super.  13.06.08

Tagesspiegel, 2008
Lavinia Meier-Ewert

Der eigentliche Kern dieses Buches besteht neben einem "Best of" dessen, was in jüngster Zeit zum Thema Arbeit geschrieben und gedacht wurde, in der Dokumentation der geförderten Projekte. Den unterschiedlichen Ansätzen eigen ist ein auffallend sensibler und wenig abstrahierender Blick darauf, was passiert, wenn man erst einmal drin ist im Kreislauf von Aufstehen, Arbeiten und Schlafengehen. Danach fragen zum Beispiel eine Fotostudie über das Frühaufstehen, eine Podcastoper, die genauso lange dauert wie der durchschnittliche Weg zur Arbeit, nämlich zwanzig Minuten, und ein Film, der Arbeitsprozesse visuell und klanglich wahrnimmt. Eine schöne Ergänzung zu dieser sinnlichen Herangehensweise sind die Beiträge des New-Work-Theoretikers Frithjof Bergmann, der erklärt, dass "ein Großteil der Arbeit Menschen verkrüppelt", und warum es so wichtig ist zu erkennen, was man "wirklich wirklich will". Wie sehr dieser Prozess in einer "Generation to go" von Zukunftsängsten und Unsicherheiten über die eigene Position geprägt ist, zeigen die vielen Beiträge zum Thema Arbeitslosigkeit.

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