Der bewaffnete Freund
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flamingoread (33), Frankfurt am Main
maya_birken (34), hannover
rhizomorph (27), Potsdam
Martin (26), Plauen
waik (27), Freiburg
Sille (38), Buchholz
Judith (32), Berlin
flamingoread (33), Frankfurt am Main
Schwieriges Thema, gutes Buch! Diese Roadstory gibt einen guten Einblick in die politische Geschichte Spaniens. Es geht um die Identität der Basken- ihre Sprache, ihre Kultur, ihre Unabhängigkeit, und um den Gewissenskonflikt der Hauptfigur, der sich durchs ganze Buch zieht: einem alten Freund zu helfen, dessen Motive er versteht, Gewalt aber klar ablehnt. In der Geschichte gibt es keine Guten oder Bösen. Obwohl spannend, handelt es sich nicht um einen „Rebellenkrimi“, denn die Geschichte spielt sich überwiegend im Kopf der Hauptfigur ab; u. a. gibt es viele Rückblenden, die die Loyalität zum terroristischen Freund erklären sollen. Wer mit Geografie und Kultur Spaniens etwas vertraut ist, wird vieles wiedererkennen. Schon deshalb lohnt es sich, das Buch zu lesen! 27.06.09
waik (27), Freiburg
hab Berliner Verhaeltnisse gelesen. top buch. bewaffnete freund noch besser. raul zelik hat sich ein gutes thema fuer sein buch gesucht...Politik in Spanien. hab bisher noch kein aehnliches buch gefunden. keine wertung der politischen Verhaeltnisse, aber gute Analyse der menschlichen Verhaltensweise. ... je duenner das Buch wird, desto spannender die Saetze. fabuloes. 24.01.09
Sille (38), Buchholz
Ich hab es bereits dreimal weiterverschenkt- das sagt eigentlich alles... 19.01.09
Judith (32), Berlin
Ein politisches und menschliches Buch zugleich. Und eigentlich auch die Geschichte einer Freundschaft. Mit hat es sehr gefallen. 07.01.09
Icke (34), Berlin
Ein Buch über den fast in Vergessenheit geratenen Kampf der Basken für....ja für was? Der Text wertet nicht. Er verdeutlicht nur eines: Gewalt ist ablehnungswürdig, egal ob sie von Terroristen oder vom Staat ausgeht!! Raul Zelik versteht zu Schreiben. Bravo! 02.01.09
ljunker (29), Berlin
Der Bewaffnete Freund hat mich überrascht und beeindruckt. Mitreissend geschrieben, entwickelt sich der Roman schnell zu einem politischen Krimi + Roadstory. Ich hatte das Gefühl mehr über das Wesen des "Baskenkonfliktes" gelernt zu haben als durch unzählige Nachrichtenberichte. 26.01.08
AF (39), Hamburg
Man kann sich also tatsächlich literarisch interlligent mit Terrorismus auseinandersetzen. Bemerkenswert. Und absolut lesenswert. 23.01.08
Neue Züricher Zeitung, Beatrix Langner
... Man kann diesen Roman nach der Lektüre nicht gleichgültig weglegen. Seine nachdenkliche, de-eskalierende Erzählweise, gemischt aus Essay, Dossier und Novelle, ist ein wohltuendes Antidot gegen die aufgeheizten Terrorismusdiskurse unserer Tage.




