Der Sodom-Kontrakt
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Kultura-Extra Online
Auf beklemmend real wirkende Weise entwirft Compart die finstere Fiktion, wie sich nach dem Zusammenbruch des Ostens in Europa eine Herrschaft des Organisierten Verbrechens mit mafiösen Strukturen ausbreitet. Realitätsmüde Leser seien vorgewarnt: Als exzellenter Kenner des Genres hat Martin Compart einen knallharten und jederzeit spannenden Noir-Roman geschrieben. Lesenswert und originell sind auch die Passagen zur Popgeschichte der sechziger Jahre.
Westfälische Nachrichten
Hans Gerhold
Denn Martin Compart, langjähriger Herausgeber der einflussreichen Krimiprogramme von Ullstein, Bastei-Lübbe und DuMont, legt ein furioses Tempo vor und liefert ein Glanzstück des Genres, das es mit amerikanischen Vorbildern aufnehmen kann, sie bruchlos auf deutsch-europäische Verhältnisse überträgt. Compart hat ein Ohr für Kneipengespräche, schaut „dem Volk aufs Maul“ und bringt das Maß an drastischem Realismus und absurdem Humor ein, das ein Noir-Roman benötigt. Herzstück ist das Killerpaar Schmidt und Schneider, zwei Gemütsmenschen, die sich wie Philosophen beim Stammtisch unterhalten und an legendäre Vorbilder wie Ernest Hemingways Short Story „The Killers“ und deren Verfilmungen erinnern, deren Niveau Compart mit geistreich witzigen Dialogen spielend erreicht. Grandios die Anspielungen auf populäre Kultur, Songs der Doors oder Charles Bronson („Spiel mir das Lied vom Tod“), dem eine Passage gewidmet ist, die jeden Film- und Thrillerfreund entzücken wird.
tip Berlin
Ralph Gerstenberg
Ein Krimidrama der düster-trashigen Art!
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
Marcus Römer
Der Sodom-Kontrakt ist nichts für sensible Gemüter. Aber wer schnelle, harte Thriller mag, die geschickt Tatsachen mit Fiktion verquicken, der wird diesen Roman bis zum Showdown in Brüssel nicht aus der Hand legen. Ein Page Turner erster Güte.
Tagesspiegel
Jens Müller
Zuschaufeln, mit dem Auto drüber und Schluss! Martin Compart glänzt mit einem bitterbösen Thriller.


