Die Entbehrlichen
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Fahrenheit Verlag |
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Erkan (52), Wasserburg am Inn
Jawohl, dem Kommentar von SophieCharlotte habe ich nur hinzuzufügen: Lesen, weitersagen, verschenken. Das Buch macht dem Fahrenheit-Verlag alle Ehre. 18.05.08
SophieCharlotte (52), Berlin
Ziemlich spannende Geschichte, sehr brinsates Thema, toll erzählt. In zwei Worten: Sehr lesenswert! 16.05.08
Lesebesen (25), Rostock
Dieses Buch ist eine grauenvolle Utopie, in welcher kinderlose Intellektuelle sich für Organspenden verfügbar machen müssen. Ein sehr einfallsreicher Endzeit-Roman, in welchem man heutige Tendenzen in der Gesellschaft fast stufenlos in eben dieses Grauen weiterspinnen könnte. Leider neigt die Autorin zum Psychologisieren, so weiß man stets und ständig, was die Protagonistin so denkt und fühlt und wünscht und warum sie dies und jenes so denkt und fühlt und wünscht. Hier wäre ein paarmal Schweigen oder Kürzen nicht schlecht gewesen. So wird das Bangen vor der Wahrscheinlich- oder gar Wirklichwerdung einer solchen Welt für den Leser nicht selten gestört durch die leicht naiv verklärte Gefühls- und Gedankenwelt der Dorrit Wegner: So lässt sich dieser Roman durchaus neben "Fahrenheit 451" (Bradbury), "1984" (Orwell) oder "Brave New World" (Huxley) sehen, leider lehnt sich die Sprache leicht ins Pathetische und verliert damit das subtil-Moralische der bekannten Utopien. Meine Frage an den Roman: Kann dieses Zukunfts-Szenario nicht genügend Spannungspotential und Psychologie transportieren, so dass die Ängste noch bis ins Kleinste und Dunkelste und Kitschigste in der Seele der Protagonistin hinein seziert werden muss? Bei alledem bleibt dieses Buch aber durchaus lesens- und empfehlenswert und dürfte mindestens jedem Utopienliebhaber eine "'schöne' neue Welt" vorstellig machen. **** 02.05.08
Bild am Sonntag
Grandioser Roman, der ein Schreckensbild von unserer Zukunft zeichnet.
Literarische Welt
Rainer Moritz, 02.02.08
Es gibt viel zu rühmen an diesem Roman, keine Frage. Bemerkenswert zum Beispiel, wie es der Autorin immer wieder gelingt, sinnlich eindrückliche Szenen zu schaffen.
Neue Luzerner Zeitung, 04.03.08
Gerade mit der stillen Selbstverständlichkeit und Menschlichkeit in der sich das Schreckliche abspielt berührt dieses Buch ganz besonders.
Leipziger Volkszeitung
Janina Fleischer, 23.02.08
Zwischen den Zeilen wurzeln Fragen nach dem Wozu allen Tuns; sie berühren eine Gefühlswelt zwischen Angst und Zorn, Stolz und Trauer. Darum ist es nicht nur ein erschütternder Roman, sondern ein wirklich wichtiges Buch.


