Die Tournee
Roman aus dem Nachlaß
Alexander Verlag
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rhizomorph (28), Potsdam
Da der Roman leider ein Fragment geblieben ist, bleibt die Geschichte etwas konfus. Die Thematik scheint nicht typisch für die Zeit und man erkennt die 1980iger nur daran, weil man weiß, das Fragment ist in dieser Zeit entstanden. Wäre Fauser mehr Zeit geblieben, hätten sich die Charakteristika besser herausgeschält und die Handlungsstränge hätten eine auffallendere Stringenz erreicht bzw. Fauser hätte die Zusammenhänge und Beziehungen der Figuren zu einander entwickeln können. "Tournee" verdient das Prädikat: unbedingt lesenswert 02.07.09
kath_rin (25), Konstanz
Schön, schön, wobei der Inhalt, wenn man sich ihn zu Herzen nimmt, deutsche 80er- Jahre- Desillusionierung und Tragik, nicht gerade zum Jubilieren taugen. Das Romanfragment selbst ist erfreulich gut ediert (siehe auch Rainer Weiss' weissbooks- Publikationen), jedem Kapitelbeginn steht ein Abdruck des originalen Typoskripts der entsprechenden Stelle voran, und am Ende finden sich akkurate Notizen Jörg Fausers zum geplanten weiteren Romanverlauf. Sehr interessant. 10.01.09
Der Spiegel
Franz Josef Wagner
Die Tournee - für mich der sicherste Beweis, dass er leben wollte. Wer solche 184 Buchseiten in seine Olympia hämmert, wirft sich vor keinen Laster.
Die Zeit
Episodisch, sprunghaft, umfassend.
Der Tagesspiegel
In diesem Romanfragment finden sich schön gebündelt all die Qualitaten, die Fausers Schreiben und eben auch seine vier zu Lebzeiten veröffentlichten Romane auszeichnen: das Schnelle, das Zackige, das Trommelnde, der gelungene Versuch, allein über Dialoge und knappe, klare Beschreibungen auch zu Gefühlen zu gelangen, die an der eigenen Biografie angelegten Figuren, die Treue zu halten
FAZ am Sonntag
Der Mythos lebt... Fauser, Cowboy, Kämpfer, Junkie, Trinker, einsamer Tod auf der Autobahn – alles klar. Nichts ist klar. Die Bücher soll man lesen!


