Benjamin Maack

Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland

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€ 10,90


sofort lieferbar

Minimal Trash Art
2007, Auflage 1, 120 Seiten, 18 x 11,3 cm

ISBN: 978-3-980878-86-9

Scheißmeer. Ich hasse das Meer. Das Meer ist ein verschissener Geheimnistuer. Man müsste das Meer nehmen und wegschmeißen, gucken, was es da unten auf dem Grund zu verstecken hat.

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skoerner (30), Berlin

 

Tobias Draese, Hamburg

 

MB* (26), Berlin

 

Martin Spieß, Klein Gusborn

 

Daniel (31), Hamburg

 

skoerner (30), Berlin

Ein super Buch. Lustig, tiefgründig. Ich war begeistert.  25.09.08

MB* (26), Berlin

Ja, der Parkplatz vor Disneyland ist eine schöne Metapher und in jeder Geschichte zu spüren. Die einzelnen Geschichten stehen für sich und doch hängen sie zusammen, das und die Themen fand ich super.  30.07.08

Martin Spieß, Klein Gusborn

Maack erzählt große Geschichten, bei denen der Leser sich stets fragt, warum der Autor sie nicht auf Romanlänge ausgedehnt hat. Und sie vermitteln alle dasselbe Gefühl: Enttäuschung, Verbitterung oder auch nur Überraschung, dass die Welt da endet, wo der Spaß eigentlich erst anfängt. Auf einem Parkplatz vor Disneyland.  11.07.08

Daniel (31), Hamburg

Ein herausragender Erzählband - tragisch, lustig, mit Blick fürs Wesentliche. Da kommt noch was.  01.07.08

Blond

Nichts gegen Benjamin Lebert. Er ist jung. Er hat gute Gedanken. Und die passenden knappen Worte. Beeindruckender aber ist Benjamin Maack. Vielleicht, weil er nicht verzweifelt ist, sondern ernst, mit einem Blick für das Schöne und Schräge. Seine elf erwachsenen Kurzgeschichten erzählen, wie das so ist, wenn Erfahrugnen zum ersten Mal gemacht werden: die von der Liebe, vom Tod, vom Versagen, vom Leben.

Focus Campus

Als Leser findest Du Benjamins Erzählungen im ersten Moment komisch. Im zweiten bist Du verstört über seine Beobachtungen, die eine – oft traurige – Wahrheit enthüllen. Unser Tipp: Kauf Dir das Buch. Wenn Du die Wahrheit erträgst.

MusikExpress

traurig, klug, verträumt, assoziativ, melancholisch, bunt, nachdenklich. (...) Zu schön ist das flirrende Gefühl, die sanft Irritation, die den scheinbar federleichten Erzählfluss immer wieder aufbricht und eine Tiefe offenbart, die sich größtenteils im Kopf des Lesers öffnet. Und viel zu angenehm ist das zarte, leicht melancholisierte Lächeln, das man nach dem Genuss einer dieser Geschichten (oder aller, was am Stück fast Verschwendung wäre) davonträgt, während Augenblicke, Bilder, Gesichter aus den eigenen Erinnerung aufscheinen.

DIE ZEIT, ZUENDER

In den elf Erzählungen seines neuen Buchs steht kein Wort zu viel, jeder Satz am rechten Ort. "Viele habe ich lange liegen lassen und so lange verdichtet, bis es nicht mehr ging, bis wenige Worte das sagen, was es zu sagen gibt." Als rüttelte man einem Eimer Steine so lange, bis sich nichts mehr bewegt. Wie Raymond Carver es beherrschte, der große Mann der amerikanischen Kurzgeschichte. Oder Hubert Selby. (...)
Maack schreibt nicht überheblich und altklug, wie viele seiner jungen Kollegen. Er will keine Welt erklären, kein Lebensgefühl. (...)
Seine Geschichten zeigen tote Winkel, die zuvor wenige betreten haben. (...) Nüchtern baut er seine Sätze, rhythmisch wiederholen sich die Satzanfänge, kraftvoll und einfach klingt seine Sprache. Maacks Motive sind zerstörerisch, bedrohlich und traurig. Seine Geschichten sind voller Krankheit und Tod. "Nur weil Dinge schrecklich sind, können sie doch Poesie haben", sagt er.

Bayerischer Rundfunk

Maack weiß genau, wie man Pointen setzt. Trotzdem nimmt er seine Figuren sehr ernst, vielleicht hat er deshalb auch kein Erbarmen mit ihnen, konfrontiert sie schon im Teenageralter mit Krankheit und Tod. (...) Extreme und ausgefallenen Motive sorgen bei Maack für Spannung und Überraschung.

Süddeutsche Zeitung

Es ist "eine gewisse Ernsthaftigkeit, die Maack von schreibenden Altersgenossen unterscheidet. (...) Die Geschichten verstören, weil sie den Leser in Perspektiven hineindrängen, die man nicht einnehmen möchte. Genauso unwohl fühle er sich beim Schreiben, sagt Maack, und darin liegt zugleich die Besonderheit seiner Texte. Der Erzähler ist auf Augenhöhe mit seinen Figuren, er stellt sich nicht über sie.(...) Maack versucht nicht, Banalitäten Tiefe zu geben, er traut sich direkt an die existenziellen Fragen, etwa die Angst vor dem Tod.

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