Olaf Kraemer

Ende einer Nacht

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€ 17,90


sofort lieferbar

Blumenbar
01.09.08, Auflage 1, 200 Seiten

ISBN: 978-3-936738-42-1

Ein literarisches Porträt einer zerbrechlichen Diva, die sich kurz vor ihrem Tod mit entscheidenden Momenten ihres Lebens auseinandersetzt – weil sie für einen großen Verlag ihre Memoiren schreiben soll. Ein berauschendes und berührendes Buch – und der erste Romy- Roman in deutscher Sprache.

In Ende einer Nacht spürt Olaf Kraemer den ungeklärten letzten Stunden Romy Schneiders in Paris nach. Sie ist verschuldet, nervlich krank. Doch sie will noch einmal neu beginnen. Für einen großen deutschen Verlag, der ihr eine Million Mark geboten hat, soll sie ihre Biographie schreiben. Mitten in der Nacht des 29. Mai 1982 verläßt sie das Haus, nimmt ein Taxi und streift durch die Stadt, auf der Suche nach Tabletten. Bilder steigen in ihr auf aus glücklichen Tagen mit Alain Delon. »Der Mann, den ich liebte, sagte immer: Lass dich doch einmal gehen, gib dich ganz, spring ins Wasser …«

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jetzt.de, 24.09.08
Max Scharnigg

... Diese biographischen Erinnerungen reichen nun nicht aus, um tatsächlich Übersicht über die zerrütteten Verhältnisse der Schauspielerin zu kriegen. Sie genügen aber, um ihr Verhalten in dieser Nacht annähernd als Ergebnis eines langen Leidens an sich selbst zu begreifen. So richtig spannend ist ihre Drogen-Suche durchs dunkle Paris naturgemäß nicht. Man weiß, wie es ausgeht. Trotz dieser schlechten Voraussetzungen schafft es der Autor, Realität und Fiktion zu einer Atmosphäre zu verdichten, die mitunter seitenlang vergessen lässt, dass es hier um Romy Schneider geht. In ihrer rettungslosen Geworfenheit und der Kapitulation vor dem Alltag gibt sie ja eine passable moderne Romanheldin ab. Ein richtiger Schmöker wird es dennoch nicht - die chronologischen und kurzen Kapitel hacken den Leseflow dafür viel zu zuverlässig entzwei. Irgendwie aber denkt man nach dem letzten Satz des schnell zu lesenden Buchs nur: Blöde Kuh, die Romy. Und nicht: Blödes Buch, das.
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