Detail_sandigflamingos

€ 17,90

sofort lieferbar

Schöffling Verlag
2010, 160 Seiten, Leinen

ISBN: 978-3-89561-185-8


Silberschweinpreis der Lit.Cologne 2010!

TUBUK DELUXE Winterbuch 2010 »

Auftritt bei TUBUK LÄSST LESEN am 21. Mai 2010 »

Begeisterte Reaktionen bei Lesern und Kritikern lösten die Gedichtbücher von Ulrike Almut Sandig aus, und so wird es auch mit ihren Geschichten sein, die nunmehr im Buch »Flamingos« erscheinen.

Es ist nichts weniger als die Stimme einer neuen, ganz außergewöhnlichen Prosaautorin, die in der Welt der Lyrik bereits einen großen Namen besitzt und mit zahlreichen Preisen geehrt wurde, zuletzt 2009 mit dem Leonce-und-Lena-Preis. Ulrike Almut Sandigs Prosa ist so neu, so frisch, so außergewöhnlich und so außergewöhnlich gut. Mit bewundernswerter Sicherheit und Präzision setzt sie auf zweierlei: das Spiel mit der Erinnerung und die Gestaltungskraft der Phantasie, durchaus mit märchenhaften Zügen. Eine großartige neue Stimme, von der wir gewiss in den kommenden Jahren noch sehr viel zu erwarten haben: die Geburt einer Erzählerin.

»Flamingos stehen in Gruppen, aber jeder Einzelne ist allein. Sie halten Abstand. Sie sind wachsam. Wir finden sie hässlich. Wir finden sie schön. Sie sehen aus, als würden sie brennen, aber das ist nicht wahr. Sie sehen aus, als wären sie nicht kaputt zu machen, aber auch das ist nicht wahr. Sie erwecken den Anschein, als wären sie gar nicht da. Sie sind aber da. Sie stehen mitten unter uns, und sie sind schwer. Doch auf der Oberfläche der seichten Gewässer laufen sie uns davon. Und dann fliegen sie auf.«

Hörprobe: "Mond" (gelesen von der Autorin):

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EMPFOHLEN VON ...

merderein (30), Mainz

 

Hannes Bajohr, Berlin

 

René Hamann, Berlin

 

giulianna (29), Taunus - Potsdam

 

merderein (30), Mainz

überraschend fesselnde und schöne "Geschichten"  26.07.10

TUBUK-Team (3), München

Einen kleinen Ausschnitt aus der TUBUK-Lesung mit Ulrike Almut Sandig am 21.05.2010 in München gibt es hier: Zum Video » TUBUK lässt lesen: Ulrike Almut Sandig  02.06.10

Fabian (27), München

Ulrike Almut Sandig erzählt Geschichten, die verwundern, verstören und bis ins Zentrum der Poesie reichen.  22.04.10

Lucien_Gregor (28), München

Sehr gut gelungen!  20.04.10

giulianna (29), Taunus - Potsdam

einige geschichten sind sehr gelungen, andere haben mich weniger gefesselt. insgesamt aber durchaus lesenswert. genau richtig für einen leichten frühlingstag.  02.04.10

Leichtfüßig und bodenständig

Trotz jedes einzelnen, wohl gesetzten Wortes sind die Geschichten voller Leichtigkeit, wenn man glaubt, sie verstandesmäßig vollständig erfasst zu haben, dann „fliegen sie auf“ – und lassen den Leser rätselnd und ein wenig wehmütig zurück.
berlinerliteraturkritik.de (8.7.2010)

Mich hat es nie gegeben

Sandigs Geschichten haben eine Märchenebene; sie bewegen sich auf diversen Anspielungsfeldern, vermischen Surreales, Unwahrscheinliches und Mögliches auf plausible Weise. Sorgfältig gebaut sind sie dennoch. Gelernt ist gelernt.
Frankfurter Rundschau (9.4.2010)

Trügerische Erinnerungen

Ulrike Almut Sandig ist eine Prosaschriftstellerin, die an der Autonomie des Fiktionalen festhält. Mit "Flamingos" hat sie sich eine Spielwiese eröffnet. Nun darf man darauf warten, dass sie Ernst macht.
SPIEGEL ONLINE (8.2.2010)

Lyrikerin wird Prosa-Poetin

Sie ist keine polternde Schreiberin, sondern eine leise, aber intensive Prosa-Poetin. Mit FLAMINGOS spielt sie nun wohl in ihrer ganz eigenen Liga. Mehr von diesem Stoff!
FM4 (2.5.2010)

Dreitausend Blauwale

Ihre Geschichten sind, obwohl sie surreal, unwahrscheinlich, übernäßig verstörend daherkommen, große Beunruhigungen für schwache Herzen. Sie konfrontieren uns mit Alptraumängsten.
WDR 1LIVE (1.6.2010)

Starkes Prosadebüt: »Flamingos« von Ulrike Almut Sandig

Als Lyrikerin bereits mehrfach ausgezeichnet, legt die 30-jährige Ulrike Almut Sandig ihr Prosadebüt vor. In ihrem beeindruckenden Erzählband «Flamingos» vertraut sie auf genau gefasste Erinnerung ebenso wie auf die Verführungskraft der Imagination. Beides zusammen ergeben dichte, eigenwillige Geschichten von poetischer Schönheit. Hans Ulrich Probst hat die deutsche Autorin bei einer Lesung in der Schweiz zum Gespräch getroffen.
Schweizer Radio DRS (10.3.2010)

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