Herr Blanc
Limmat Verlag |
|||||||
EMPFEHLUNGEN
Schon gelesen?
Gut gefunden?
Begeistert?
Jetzt weiterempfehlen! »
Nicht dein Ding?
Dein Kommentar »
wunderland (25), Berlin
Auch mich hat "Herr Blanc" sehr überzeugt. Es ist ein unaufgeregter, gut aufgebauter Roman, der thematisch ein wenig in Richtung "Homo Faber" oder "Der Neuling" von Michael Ebmeyer geht. Mann in gewissem Alter überdenkt sich selbst und sein Leben und bricht schließlich aus ... Großes Plus hier: das schweizer Flair! 26.01.10
Tango (32), Berlin
Ein langweiliger, spießiger Schweizer, der irgendwann merkt, dass in seinem Leben nichts mehr passieren wird. Die falsche Frau, zwanghafte Eintönigkeit - Herr Blanc wartet nur noch auf den Tod. Gegen Ende des Buches startet er eine kleine Revolution, die aber seinem Naturell gemäß wenig spektakulär ist. Der penible, ängstliche und unflexible Herr Blanc ist herrlich unsympathisch beschrieben, aber zugleich hätte ich mir einen spannenderen Schluß gewünscht. 13.01.10
Steevele (29), Berlin
Was in diesem Buch passiert, ist schnell erzählt; und dennoch oder gerade deswegen will man das Buch nicht aus der Hand legen. Es war erschreckend faszinierend, Herrn Blanc auf jeder Seite zu folgen, wie er sein Leben an sich vorbei ziehen lässt, indem er nichts erlebt und nichts tut, außer das Leben aus Angst vor dem Leben zu verpassen. Der Schweizer "Herr Blanc gehörte zu den Menschen, die entschieden die Ansicht vertraten, dass bei lebenswichtigen Dingen nichts ging ohne Schweizer Qualität." Die Literatur betreffen kann ich dem nur zustimmen. Ein ganz wunderbares Buch! 11.01.10
saskia* (22), Leipzig
Eine traurige und tragische Geschichte über einen Mann der sich selbst die größten Hürden in seinem Leben baute, was einen selbst darüber nachdenken lässt, ob man nicht vielmehr auf sein Herz hören sollte als auf seinen Verstand. 31.12.09
JuliaK (30), München
Ein wahnsinig nüchternes Buch über einen einsamen Mann mit Eigenarten die ihn eigentlich ziemlich unsympathisch machen. Das spannende an dem Buch ist, dass immer wenn man denkt, dass, wenn das Buch so weitergeht, es vielleicht monoton wird, kommt eine radikale Neuwendung oder Änderung - zeitlich, aber auch im Charakter des Mannes, sodass man weiterliest. Am Ende mochte ich den Mann der mich die ersten 180 Seiten wegen seiner Eigensinnigkeit in den Wahnsinn getrieben hat. Auf jeden Fall lesenswert! 19.11.09
friedelko (29), Schwerin
Herrlich unaufgeregt und witzig. Roman Graf macht aus einer alltäglichen Geschichte ein bewegendes Spektakel. 16.10.09


