Im Land Gottes
Wie Amerika wurde, was es heute ist
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Perrudjo (34), Berlin
Teils sehr US-bezogen, natürlich. Aber weil Weltmacht, dann doch nicht unerheblich. Die Essays erzählen nicht unbedingt, wie der Klappentext schreibt, "die Geschichte Amerikas in den letzten drei Jahrzehnten", aber Didion liefert autarke, immer detailreiche Analysen zu den Hintergründen amerikanischer Mentalität, speziell der politischen oder medialen Führungskaste. Was Didion über den 9/11-Komplex und die damit verbundenen Komplexe schreibt, ist großartig. Der Band versammelt Essays mit Intellekt und Herzblut. Sehr humanistische Einblicke in teils recht inhumane Machenschaften. To be read! 01.10.08
elisabeth (24), Hildesheim
Joan Didion lohnt sich zu lesen! So wunderbare, so wahre, so intelligente, so einspinnende Essays. 17.09.08
MaPe (42), Berlin
Sicher eine der besten Essayistinnen überhaupt -- zu der Zeit auch Autorin von Memoiren, bei denen einem die Lichter ausgehen (über das lange Leiden ihrer Tochter und den schnellen Tod ihres Mannes, John Gregory Dunne). Das hier ist aber v.a. lesbar, wenn man amerikanische Tageszeitungen, besser noch die Review of Books oder Atlantic Monthly regelmäßig liest. Sonst geht man leicht verloren. 16.04.08
Neue Zürcher Zeitung
Joan Didion schreibt Essays als wären es Erzählungen.
Süddeutsche Zeitung
Joan Didion ist eine Intellektuelle vor der sich Politiker und Intellektuelle fürchten.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Eine der scharfsichtigsten Beobachterinnen des amerikanischen Klimas.


