mairisch
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flamingoread (37), Frankfurt am Main
username (30), Hanau
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Lesebesen (30), Rostock
AF (42), Hamburg
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Jeder Text eine goldverzierte Pappschachtel. Jeder Satz eine Praline. Und die Wörter zergehen wie Nougat auf der Zunge. 02.05.11
Smoel (38), Hannover
Dieser Band versammelt 11 Erzählungen und ist zugleich das literarische Debüt des 1983 geborenen Andreas Stichmann. Beeindruckend geht Stichmann mit dem Material Sprache um, die Erzählungen entwickeln langsam, zunächst fast unmerklich einen Sprachsog, dem man nicht entrinnen kann, dem man nicht entrinnen will. Mit minimalen Mitteln lässt Stichmann in jeder Erzählung eine abgeschlossene Welt entstehen. Die Geschichten handeln von Menschen, die versuchen, in oftmals absurden Situationen zu bestehen, ihren Alltag zu meistern. Fast immer scheitern sie, aber sie scheitern mit Würde, der Autor stellt seine Figuren niemals bloß, irgendwo am Horizont ist fast immer ein Funken Hoffnung. In einer der besten Erzählungen des Bandes, „Die Blumen“ sucht der Ich-Erzähler, ein konventioneller Mann im mittleren Alter, nach menschlicher Nähe und Anerkennung. Er kümmert sich um die alte Nachbarin, geht deren Enkelin zur Hand, die ihm dafür mit Gefühlskälte begegnet, die sie als Coolness ausgibt. Charlotte zeigt ihm zwar irgendwann ihre Vagina, aber alles endet in Sprachlosigkeit und Unverständnis. Und doch, ganz am Ende stellt der Erzähler das Blumenbild fertig, an dem er seit langer Zeit arbeitet. In dieser Erzählung zeigt sich auch in besonderem Maß Stichmanns Talent zur feinen Komik. Charlotte Jensch, die Enkelin, „will offensichtlich fremd erscheinen, schlendert etwas polnisch oder isländisch umher und guckt irgendwie New York.[…] sie sagt „Reality is a believe system. Da ist es klar, dass sie vom Dorf kommt.“ Andreas Stichmann erhält für „Jackie in Silber“ im Sommer 2009 den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg. 16.04.09
Lesebesen (30), Rostock
Ein Erzählband voller melancholischer Musik. Es gibt so viele schöne Sätze und Passagen, welche man sich auf die Haut tätowieren möchte. („Die Kassette läuft zu Ende, und als Anja sie nicht umdreht, ist der Abend gelaufen. Nicht viel ist passiert. Vom Mond muss es aussehen, als wäre noch viel weniger passiert. Aber was sieht man schon vom Mond aus? Vielleicht das Puffen der Weltkriege.“) Die Figur des Antihelden wird hier in jeder Geschichte neu erfunden, jede Erzählung glänzt in einer anderen Sprache und entfaltet Atmosphären, welchen man sich nicht zu entziehen vermag. Literarischer Feinstaub. 23.01.09
Motschente
kurze Erzählungen mit Sätzen, die einem direkt unter die Haut gehen. Er schreibt viel und sagt nie, dass es so ist, sondern du musst entscheiden, wie es weitergeht. Ach...man hat viel Platz zum Weiterdenken und Lachen. 21.01.09
bj2805 (34), München
Ich bin kein Fan von Erzählungen, aber diese muss man einfach lesen. Die Sprache ist umwerfend.... 19.01.09
Sabine (35), Berlin
Andreas Stichmann im ARD-Morgenmagazin. Knapp vor Weihnachten fuhr ARD-Redakteur Thomas Schindler mit Andreas Stichmann im Riesenrad und sprach mit ihm über "Jackie in Silber". http://www.daserste.de/moma/kulturbeitrag.asp?uid=o3wto5ttnn7fsi7x&cm.asp 06.01.09
AF (42), Hamburg
Ja, jung. Aber Sprache, die schon großen Spaß macht. 27.11.08
ste-fan (40), Berlin
toll.schlau.tief.witzig.groß.klein.nah.fern 17.10.08
elisabeth (29), Hildesheim
sehr super! jede geschichte: sehr anders, jede geschichte für sich: leuchtend. immer wieder erstaunliche atmosphären, in die hinein man sich gerne ziehen lässt (denn anders kann man gar nicht). und immer wieder trifft man sätze, die man immer wieder lesen will, bewahren: kunstwerke eben. lesen! 15.09.08
redereihamburg, Hamburg
Grandios, meisterhaft geschrieben. Für jede der elf Geschichten findet Stichmann einen ganz eigenen Sound und bleibt sich doch immer treu, erzählt schnell und mitreissend, mit feiner Komik und berührender Tragik. Schon nach der dritten Geschichte habe ich mich gezwungen nur noch eine pro Tag zu lesen und diese wirken zu lassen. Nochmal: meisterhaft geschrieben und ein Beweis für die ganz eigene Kraft der literarischen Kurzform. Ich freue mich sehr, dass Andreas Stichmann Ende September sein Buch bei unserer Lesereihe live vorstellen wird. 28.08.08
MB* (31), Berlin
Sehr gelacht und auch nachgedacht! Schöne Zusammenstellung. 26.08.08
Finn-Ole Heinrich, Hamburg
stichmann ist ein held! er hat ein buch rausgetan, das einfach fantastisch ist. so ungewöhnlich, so witzig, so todtraurig, so unverschämt, so ernst, so wild, so gut. ich habe seine geschichten gelesen, immer und immer wieder und war verzückt. musste so viele seiner sätze wieder und wieder lesen, um sie zu fassen, zu speichern, zu genießen und ich musste laut lachen, mehrmals - und das passiert mir sonst einfach nie. jackie in silber ist ein kracher, eine rakete, ein glücksfall. und was ganz besonderes. wirklich! reinlesen, eintauchen, fan werden. jeah! 25.08.08
Victor (28), Hildesheim
Freunde, wir haben ein neues Buch! Das ist der Grund, warum ich bei TUBUK bin - weil man hier endlich mal findet, was man sucht: Junge, unverbrauchte Stimmen, frische, mutige Literatur. Sätze, die man lieben kann und die einen zurücklieben. Bücher, die man gerne in die Hand nimmt. Bücher, die man gerne seinen Freunden in die Hand drückt. Endlich wieder ein OHA! finden zwischen all dem aha aha. Jackie in Silber ist so ein Treffer. Ich möchte es euch allen zum Geburtstag schenken. 07.08.08
Stadtrevue Köln, Dezember 2008
Eine stille, helle, kleine Großartigkeit von einem Buch.
Berliner Literaturkritik, Dezember 2008
Der knapp 25-jährige Autor hat elf großartige Erzählung geschaffen. Stichmann versteht es, auf ein paar Seiten kongenial das inhaltlich Wesentliche mit einer treffenden Sprache zu verbinden. Keiner der Texte geht einem so schnell wieder aus dem Sinn. Es sind die besten, prämienwürdigen Erzählungen in diesem Herbst.
Stadtkind Hannover, November 2008
Dieses Buch wird Ihr Leben verändern.
1Live/ WDR, November 2008
Es ist atemraubend, wie präzise, klug und knapp der 1983 in Bonn geborene Autor schreibt, wie lässig, schön und floskellos.
ZEIT.DE, Oktober 2008
Komisch, tragisch, und man hat das Gefühl, ein gelungenes Debüt zu lesen.
FRITZ / RBB, Oktober 2008
Es gibt viele Sätze, die man sich ausschneiden und an die Wand hängen möchte.
NEON, Oktober 2008
Sehr fein erzählt.
TITEL-MAGAZIN.DE, September 2008
Stichmann erweist sich als Meister der Untertreibung, der genauen Dosierung und gleichzeitig als Mister Tragikomik.
BLOG.ZEIT.DE, Jochen Reinecke
Stichmann hat einen sagenhaften Sound. Lakonisch, melancholisch, aber eben genau dabei sehr komisch.






