Macht und Rebel
Skandinavische Misanthropie II
Blumenbar
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Heyne
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rieke (21), Belzig
merderein (30), Mainz
Daniel (33), Hamburg
Puppenbein (25), Hamburg
Wonneberger (34), Berlin
kath_rin (25), Konstanz
Spilkerfrank (44), Hamburg
rieke (21), Belzig
Sehr gutes Buch, wobei ich "The Cocka Hola Company" ein bissche besser fand. Außerdem fand ich es am Ende etwas verwirrend. Aber ich kanns trotzdem weiterempfehlen und werde mich auch mit Vergnügen auf "Unfun" stürzen 03.05.10
liesel (17), Capitalcity
meine güte,das buch ist einfach nur krank. der autor hat weder guten noch spannenden schreibstil. und diese anschauungen hat er doch nicht in der zeitung aufgegriffen, schwer zu glauben dass er kein misanthrop sein soll. ich weiß nicht wie all die guten kritiken zustande kommen. und dazu gibt es auch noch ein theaterstück!? 04.12.09
Daniel (33), Hamburg
hätte ich nicht erwartet, aber: ich fand es noch viel besser als "cocka hola". wahnwitzige ideen, provokation bis zum anschlag, stilistisch äußerst locker. großartig. 18.05.09
bj2805 (32), München
Vielleicht sollte ich doch mal seinen Erstling "The Cocka Hola Company" lesen. "Macht und Rebel" fand ich nicht ganz schlecht, aber so richtig vom Hocker gerissen hat es mich dann auch nicht. Da hab ich mir von den begeisterten Kommentaren mehr versprochen. 22.04.09
paedischaer (36), Basel
noch viel chaotischer, radikaler und provokativer als der erstling "cocka hola company" - aber leider längst nicht so unterhaltsam. musste mich sogar überwinden, noch zu ende zu lesen... 11.08.08
Spilkerfrank (44), Hamburg
wow 07.08.08
ClaraKorn (24), Hamburg
provokant yes, anstößig definitv, zeitweise musste ich echt schlucken, aber so schnell hatte ich noch kein buch durch! ob faldbakken auch so ein furchtbarer misanthrop ist wie seine protagonisten? 11.07.08
drachenkind (28), Köln
Ich weiß ich bin mit meiner Meinung vermutlich ziemlich alleine, aber ich fand es nicht viel besser als den Erstling. Irgendwie ist es teilweise so abgehoben, dass es anfängt zu langweilen... 03.07.08
sberlin (32), Berlin
Von der "Cocka Hola Company" war ich begeistert. Der Folgeroman "Macht und Rebel" ist sicherlich provokant, klug, gesellschaftskritisch und mit krassen Figuren gespickt, doch irgendwie war es mir zu abgehoben, zu gerichtet auf die Extreme. 19.06.08
Anika (30), Hamburg
sehr verstörendes buch, der beste satz: "Es ist alles chaotisch, benutze es." insgesamt aber vor allem verstörend, zwei figuren, die sich auf gegensätzliche weise durchschlagen, der eine gewinnt, der andere verliert, keiner von beiden will man sein. der autor ist schlau und stellt alles auf den kopf, so radikal, dass man nicht immer mitkommt und zum schluss keineswegs klüger ist. 11.04.08
AF (39), Hamburg
Es gibt auch eine Theaterfassung von Schorsch Kamerun.
Zum Video » Ausschnitte von der Uraufführung an den Münchner Kammerspielen.
20.03.08
Franziska (35), Leipzig
...da weiß man echt nicht, ob man weinen oder lachen soll, aber aufhören, zu lesen, geht eben auch nicht... 01.03.08
AF (39), Hamburg
Dagegen war der Erstling ein Spaziergang. Nazis und Pädophile führen einen beim Lesen echt an die Grenzen. Darin besteht genau die Kunst. 23.01.08
Die Zeit
Der Bret Easton Ellis der norwegischen Subkultur.
de:bug
"Macht und Rebel", Schwarz/Weiß, rechts/links, Sex, Gewalt, Perversionen als Alltagshandlung, Anti-Globalisierungs- und No-Logo-Bewegung. Begriffspaare wie gut und böse sind in Matias Faldbakkens Roman "Macht und Rebel" reiner Hohn und so schwer auseinander zu halten wie Markenplagiate und Originale. Rebel als Personifizierung der gelangweilten, anti-anti, drogenaffinen, linken Untergrundbewegung, Macht, ihm gegenübergestellt als Konzernmensch, der mit den verschwundenen Idealen Rebels arbeitet, um mehr Geld, mehr Sex und letztendlich noch mehr Macht zu erzeugen. Zwei Antipoden, die zusammen ein passendes, brutales Bild einer auch sehr gegenwärtigen Gesellschaft konstruieren, das zwar überzogen dargestellt, aber nicht verzerrt wird. Pädophilie und Hitlerreden sind die Überschneidungspunkte, welche die beiden letztendlich zusammen bringt und arbeiten lassen wird. Matias Faldbakken spielt in "Macht und Rebel" mit Tabus der heutigen Zeit, reizt teils unangetastete Grenzen aus und bleibt zynisch, dabei umso glaubwürdiger. Mehr Kunst als Literatur. "American Psycho" für Endzwanziger wäre hier nur ein lauer Vergleich. Göttlicher Showdown!





