Thomas Kraft

Schwarz auf weiß

Warum die deutschsprachige Literatur besser ist als ihr Ruf. Eine Werbeschrift

Essay

Detail_schwarz


€ 14,90


in 2-3 Tagen lieferbar

kookbooks
2005, Auflage 1, 128 Seiten, 13 x 21 cm

Zeichnungen: Andreas Töpfer
ISBN: 978-3-937445-12-0

Das »Neue deutsche Erzählen« rief Mitte der neunziger Jahre Begeisterungsstürme hervor und junge Autoren wurden in einem vor allem medial inszenierten Jubel wie Popstars gefeiert. Doch mit dem folgenden Zusammenbruch am Neuen Markt ging, glaubte man den Feuilletons, auch ein merklicher Verlust an literarischer Qualität einher. Kritik, Buchhandel und Verlage entdeckten das Wort von der Krise wieder, Mutlosigkeit und Lamento griffen um sich, und schon rief man die Geister eines wohlbekannten romantisch-idealistischen Elitismus auf den Plan.

Wie ist es jenseits dieses betrieblichen Rollbacks um das deutschsprachige Erzählen heute bestellt? Alles eitel Langeweile, Literatur aus zweiter Hand, auf provinziellem Niveau? Wo sind die frischen Stimmen von internationalem Rang?

Thomas Kraft distanziert sich in seinem Essay von den Klagegesängen der Literaturkritik und der Buchbranche und bricht eine Lanze für eine selbstbewusste zeitgenössische Erzählliteratur deutscher Sprache. Als Tour dŽHorizon führt er durch ein vielschichtiges Spektrum interessanter literarischer Wortmeldungen der letzten zehn Jahre, äußert sich zur Pop-Literatur ebenso wie zur »Generation Trabant«, zur deutsch-jüdischen Literatur und zu einer neuen Literatur der Arbeitswelt. Pointiert und streitbar zeigt er auf, was die deutschsprachigen Leser an ihrer Literatur haben.

EMPFEHLUNGEN

Schon gelesen?
Gut gefunden?
Begeistert?

Jetzt weiterempfehlen! »

Nicht dein Ding?
Dein Kommentar »

weiterempfehlen

EMPFOHLEN VON ...

MaPe (42), Berlin

 

MaPe (42), Berlin

Amüsant  16.04.08

taz, Gerrit Bartels

Das ist schon anständig und aller Ehren wert, was der Literaturkritiker und Literaturlexikonherausgeber Thomas Kraft hier versucht. Nämlich in einer Zeit, da sich die deutschsprachige Literatur nicht mit viel Ruhm bekleckert und erschwerte wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorfindet, in einer ›Werbeschrift‹ zu erklären, ›warum die deutschsprachige Literatur besser ist als ihr Ruf‹. Das kann man ja gar nicht oft genug sagen.

DIESE SEITE BOOKMARKEN

Bookmark bei: MySpace Twit this Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Delicious Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Magnolia Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Favoriten.de Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Shop-Bookmarks.de Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Jumptags Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Newsvine

Bau dein Lieblingsbuch und seine Leser in dein Blog oder deine Website ein!
Einfach den Code kopieren und schon hast du dein Widget.