Streumen
Gedichte
Connewitzer Verlag
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Fabian (27), München
MarVar (29), Bremen
Felix Lüttge (22), Berlin
Hannes Bajohr, Berlin
jan_v (31), Berlin
Sebastian Himstedt, Berlin
ChristianL (31), Wiesbaden
Fabian (27), München
Das Dorf. Der Wald. Das Gedicht. Diese Gedichte sind so selbstverständlich, man könnte meinen, sie sind nicht schwer zu schreiben gewesen. Dabei ist es große Kunst, die man in Streumen und um Streumen herum beobachten kann. 28.02.10
Zimtente (21), Berlin
Es funktioniert nicht durchgehend; aber wenn es funktioniert, entsteht ein Eindruck von beunruhigenden Märchenwäldern, der lange haftet. 11.01.10
Felix Lüttge (22), Berlin
Ich glaube, man übertreibt nicht, wenn man sagt: Das beste, was es an zeitgenössischer Lyrik zu lesen gibt. 16.12.08
ChristianL (31), Wiesbaden
spektakulär schöner band, großartige gedichte! daher: dringend lesen! 16.06.08
klaus_s (26), Berlin
sehr sensibler, sehr kluger folgeband zum schon schönen debüt. 05.04.08
literaturkritik.de, 30.07.2008, Andreas Hutt
Um ihren poetischen Ort erschaffen zu können, wählt Ulrike Almut Sandig ein Vokabular von einer Schlichtheit, die man sonst nur von Kafka kennt. Sie beschränkt sich auf elementare Begriffe ("kind, tische, schatten, schauen, gehen"), und diese Restriktion macht einen Großteil der ästhetischen Wirkung ihrer Gedichte aus. Der Leser findet kaum Fremdwörter, kaum technische Bezeichnungen, kaum Nominalisierungen, und wenn doch (wie das Wort "display" im Gedicht "blau sein"), dann fallen sie sofort ins Auge und wirken wie Fremdkörper.
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