Connewitzer Verlag
|
|||||||

EMPFEHLUNGEN
Schon gelesen?
Gut gefunden?
Begeistert?
Jetzt weiterempfehlen! »
Nicht dein Ding?
Dein Kommentar »
P_Holland (29), Tübingen
TITEL-Magazin, Würzburg
maessjuh (29), Düren
Fabian (29), München
MarVar (31), Bremen
Hannes Bajohr, Berlin
jan_v (33), Berlin
Sebastian Himstedt, Berlin
ChristianL (33), Wiesbaden
Marlen Pelny, Berlin
Christoph Wenzel, Aachen
klaus_s (28), Berlin
TITEL-Magazin, Würzburg
Nicht ganz bedenkenlos ist „Streumen“ in einen Naturlyrikkatalog einzuordnen, noch ungewisser aber in jenen der Liebesgedichte. Als Leser habe ich eine Vermutung: Es geht viel um „schwesterlichkeit“, um eine etwas verschwiemelte „geschwisterlichkeit der mauersegler“, und ich bin froh, eines der wenigen „du“ in dem Buch entdeckt zu haben. Dennoch: Mit der Benennung des „du“ wird, dem Grundgedanken des Bands entsprechend, gerade dessen Abwesenheit kenntlich. Zur Rezension geht es hier... 24.01.11
maessjuh (29), Düren
'Streumen' verleiht als Ort der Erinnerung den meisten Gedichten von Ulrike Almut Sandig eine Biographie, einen Platz und damit eine Ordnung, die sich auch in der abgründigen Einfachheit ihrer Sprache widerspiegelt. Doch leider nicht (in) allen... 03.01.11
Fabian (29), München
Das Dorf. Der Wald. Das Gedicht. Diese Gedichte sind so selbstverständlich, man könnte meinen, sie sind nicht schwer zu schreiben gewesen. Dabei ist es große Kunst, die man in Streumen und um Streumen herum beobachten kann. 28.02.10
Zimtente (22), Berlin
Es funktioniert nicht durchgehend; aber wenn es funktioniert, entsteht ein Eindruck von beunruhigenden Märchenwäldern, der lange haftet. 11.01.10
Felix Lüttge
Ich glaube, man übertreibt nicht, wenn man sagt: Das beste, was es an zeitgenössischer Lyrik zu lesen gibt. 16.12.08
ChristianL (33), Wiesbaden
spektakulär schöner band, großartige gedichte! daher: dringend lesen! 16.06.08
klaus_s (28), Berlin
sehr sensibler, sehr kluger folgeband zum schon schönen debüt. 05.04.08
literaturkritik.de, 30.07.2008, Andreas Hutt
Um ihren poetischen Ort erschaffen zu können, wählt Ulrike Almut Sandig ein Vokabular von einer Schlichtheit, die man sonst nur von Kafka kennt. Sie beschränkt sich auf elementare Begriffe ("kind, tische, schatten, schauen, gehen"), und diese Restriktion macht einen Großteil der ästhetischen Wirkung ihrer Gedichte aus. Der Leser findet kaum Fremdwörter, kaum technische Bezeichnungen, kaum Nominalisierungen, und wenn doch (wie das Wort "display" im Gedicht "blau sein"), dann fallen sie sofort ins Auge und wirken wie Fremdkörper.
zur Renzension






