Mara Genschel

Tonbrand Schlaf

Gedichte

Gedichte  Lautpoesie  Musik

Detail_tonbrand


€ 10,00


sofort lieferbar

Connewitzer Verlag
2008, Auflage 1, 76 Seiten, 12 x 19 x 0.7 cm

ISBN: 978-3-937799-31-5

Mara Genschel muss man hören. Und sehen. (…) Dem ganz eigenen, atemlosen und sinnlichen Rhythmus folgend, der etwas unbedingt Dramatisches hat, der einen mitzieht, bedrückt und beglückt zugleich. Dazu die flirrenden Bilder vorm eigenen inneren Auge tanzen sehen – man sieht und spürt sofort: diese Zeilen sind mehr als ein Spiel.

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nich?  21.09.08

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naja. NAJA. aber wirklich und nochmal NAJA!  15.09.08

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Mara Genschel, in der FAZ in den höchsten Tönen niederrezensiert, hat mit Tonbrand Schlaf genau die Tendenz bestätigt, welche sich zur Zeit in der Lyrik vollzieht. In leiser avantgardistischer Manier steht sie jenseits des Kanons, welcher die "großen" Themen der Lyrik aufsaugt. Sie konzentriert sich auf das, worauf wieder Wert gelegt wird in der teutschen Poeterey: die Sensibilität. Darum gehen ihre Gedichte nicht in die Breite, die weltumspannenden Themen, sondern in die Tiefe, welche nun mal im sensiblen Geist selbst liegt. Keinesfalls nach Ulrich Greiners ZEIT-Prognose "die Gartenlaube hat uns wieder" ist Genschel weit davon entfernt Mauerblümchenlyrik und Postpubertätspoesie zu schreiben. Ihre Reife liegt in dem, was unter den Teppich gekehrt wird: in der Privatheit der Gefühle. Nun könnte man sagen: das Private soll gefälligst dort bleiben, wo es her kommt. Doch ist ja gerade das Private das, was allen gemein ist. Und Genschel gelingt hier die zarte Explikation dessen, was so schwer sagbar ist: Aus der Nudelsuppe des Alltags lassen sich Worte lesen. Unbedingt anzuraten.  15.09.08

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