Zuckerbabys
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petersilie (39), Berlin
Die obige Beschreibung trifft es sehr gut. Dem sollte man noch hinzufügen, dass die Sprache sehr poetisch ist und der Leser sich voll und ganz in die Protagonistin hinein fühlen kann und verstehen lernt, wie eine Frau in den Hunger-Kreislauf hinein geraten kann. Ich muss mich wiederholen, die poetische Sprache und die von Kerstin Grether evozierten Bilder haben mich sehr beeindruckt. Toll, dass der Roman auch noch humorvoll ist dabei! Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Sehr empfehlenswert. 25.06.09
Frankfurter Rundschau
Elke Buhr
Kerstin Grether hat einen Roman im besten Sinne geschrieben: So wie ein guter Song mit packenden Akkorden auf das Leben selbst zielt [...]. Das Leiden der jungen Männer, meist auf der Suche nach Liebe, ist oft beschrieben worden [...]. Grether hat in Zuckerbabys nun endlich das Gegenmodell entworfen, so einfühlsam wie analytisch: Es ist das Drama der Mädchen, die sich ganz ohne Männer selbst zerstören, allein mit ihrem Spiegel und der Frauenzeitschrift.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Dietmar Dath
Kerstin Grether bleibt, wie ein neidischer Kollege einst am Rande der Frankfurter Buchmesse murrte, ›die Susan Sontag der deutschen Popkritik – ernst beim Spaß, aber nicht halb so langweilig wie wir anderen, die das auch dauernd versuchen‹.
Amica
Casting-Wahnsinn. Nein, in Zeiten singender Kindergärtner ist das nicht unser Lieblingsthema. Für Kerstin Grethers ›Zuckerbabys‹ machen wir eine Ausnahme. Ein Buch, das wirkt wie guter Pop: direkt in den Bauch.


