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42, BerlinEMPFOHLENE BÜCHER
Ketzerei in Orange
Charles Willeford
Pulp Master
Paris Trout
Pete Dexter
Liebeskind
Durch die Wand
Jon Ronson
salis
Rohstoff
Jörg Fauser
Alexander Verlag
Der Strand der Städte
Jörg Fauser
Alexander Verlag
Du liebst mich, du liebst mich nicht
Jonathan Lethem
Tropen Verlag








KOMMENTARE
Ketzerei in Orange von Charles Willeford
"Ausgekocht und hard-boiled wie wenige. V.a. intelligenter und überraschend gebildet. 1A Satire über Kunstbetrieb und -Getue" 10.12.08
Paris Trout von Pete Dexter
"Einer der besten Autoren überhaupt. Augen wie ein Adler, Feingefühl wie Humanisten in einem anderen Jahrzehnt ... subtiler Humor. UNd dazu ein Thema, das hier erstmals seit WER DIE NACHTIGALL STÖRT umhaut. Kurz: Wer (wie Harper Lee) ein Mal so ein Buch schreibt, hat schon gewonnen. Von Pete Dexter gibt es noch ein paar andere. Jedes anders, aber mit derselben Liebe, Hingabe und Intensität (d. Autors)" 10.12.08
Durch die Wand von Jon Ronson
"Klasse. Super Autor, independent mind, 1A Idee. Spannend. Und erschreckend." 10.12.08
Rohstoff von Jörg Fauser
"Liest sich locker weg, wieder und wieder ... obwohl es formal ziemlich schräg ist, extrem weit weg von Mainstream oder schnell & weg." 09.06.08
Der Strand der Städte von Jörg Fauser
"Meisterhaft, unbesiegt, nach wie vor." 09.06.08
Im Land Gottes von Joan Didion
"Sicher eine der besten Essayistinnen überhaupt -- zu der Zeit auch Autorin von Memoiren, bei denen einem die Lichter ausgehen (über das lange Leiden ihrer Tochter und den schnellen Tod ihres Mannes, John Gregory Dunne). Das hier ist aber v.a. lesbar, wenn man amerikanische Tageszeitungen, besser noch die Review of Books oder Atlantic Monthly regelmäßig liest. Sonst geht man leicht verloren." 16.04.08
Kalter Rauch von Lothar Binding
"Kalter Kaffee, das Thema. ABER: hoch interessant, wie Lobbyarbeit funktioniert, wie Kampagnen (nicht nur von den Tabakmultis, inzwischen die Underdogs) eingefädelt werden, wie Politiker sich ein Thema suchen, darauf einschießen ... und so ihr Profil polieren." 16.04.08
Schwarz auf weiß von Thomas Kraft
"Amüsant" 16.04.08
Zidane und ich von Philippe Dubath
"Gut ist auch die CD-Version. Rund." 16.04.08
Ich bin der Roman von Robert Weber
"Extrem kurzweiliger Schelmenroman aus der ranzig gewordenen Neuen Mitte. Voller Spott und Einsicht, Sex und mit der Sorte Humor, wie sie die Surfpoeten auf Lesebühnen präsentieren. Das Buch zeigt, dass Weber nicht nur live für Stimmung sorgen kann; die CD (Songs und Schnipsel aus Lesungen), warum die Surfpoeten zu den erfolgreichsten Lesereihen Berlins gehören." 16.04.08
Black Codes von Christian Broecking
"Part 2 zu Christian Broeckings „Respekt!“, der viel gerühmten Kollektion aus Interviews mit Jazzmusikern wie Max Roach, Sonny Rollins und anderen. Auch in dieser Sammlung sind alle schwarz wie Mitternacht, einige sind noch etwas wütender, vor allem sind mehr Frauen vertreten, mit Amiri Baraka und Gil Scott Heron auch etablierte Querköpfe. Broecking spürt einer wichtigen Sache nach, dem Rassismus, der in all seinen Schattierungen mal mehr dann weniger Blues und Jazz befallen, beeinflusst -- oder vielleicht gar gefördert -- hat. Gerade außerhalb der USA ist das viel zu vielen Musikfans nicht bewusst ... ... ... so gesehen ein wichtiges Buch. Andererseits, und auch das kommt zur Sprache, gibt es auch eine Menge Dichter-Denkende, die beim Analysieren schwarz-weißer Sichtweisen übersehen, vor lauter Sorge und Sorgfalt, was nicht zu überhören ist: Noten wissen nicht, ob sie von schwarzen oder weißen Tasten kommen. Beziehungsweise, wie Ornette Coleman, immer gut für Something Else!!!!, in „Respekt!“ sagte: „Musik existierte bereits, bevor man wusste, was Farben sind.“" 16.04.08
The Rum Diary von Hunter S. Thompson
"40 Jahre nach Entstehung erschienen. Verrückt: es sind die vorsichtiger angeschlagenen Töne, die Kadenzen eines noch kein Image verteidigenden Thompson, die Rum Diary so besonders machen. Schon im ersten Kapitel will man ganze Passagen unterstreichen, ausschneiden und einrahmen." 16.04.08
Tanger Telegramm von Diverse Autoren
"Brücke zwischen Orient uind Okzident, für Europäer, von Norden kommend fremd und anziehend ... aus dem Süden zurückkehrend schon voll Europa, Heimat. Wie ein Kaleidoskop, sieht jeden Tag aus anderem Blickwinkel anders aus. Wie das Buch. Treffer ins Schwarze. Jeder Text / an jedem Tag / in anderem Licht." 16.04.08