Perrudjo

35, Berlin

Über Perrudjo
Lavendel im Fenster (der jetzt allmählich darbt), Denis Johnson & Co im Schrank, kein Parteibuch. Kater namens M. Gefühlte 31 Jahre alt. Aktuell in der Lektürekammer: Uwe Tellkamp (Der Turm), d. a. powell (cocktails). Musik: Die neue NINE INCH NAILS, weil sie grandios ist.
Carpe diem und:
immer einen Finger auf ENTER haben.

Dabei seit: 7. Juli 2008

EMPFOHLENE BÜCHER

plumbum Nr.9

plumbum Nr.9
Diverse Autoren
Junge Magazine

Das Alphabet der Stadt

Das Alphabet der Stadt
René Hamann
Verbrecher Verlag

BELLA triste 22

BELLA triste 22
Diverse Autoren, Marius Hulpe
Junge Magazine

Sag doch mal was zur Nacht

Sag doch mal was zur Nacht
Nora Gomringer
Voland & Quist

Amerikanisches Fegefeuer

Amerikanisches Fegefeuer
John Haskell
Tropen Verlag

Im Land Gottes

Im Land Gottes
Joan Didion
Tropen Verlag

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KOMMENTARE

plumbum Nr.9 von Diverse Autoren
"Wie es duftet! Und was man entdecken kann!" 14.12.08

Das Alphabet der Stadt von René Hamann
"Schön(e) lakonische Lakonismen in einer Atmosphäre lakonesker Lakonität. " 11.12.08

BELLA triste 22 von Diverse Autoren, Marius Hulpe
"Absichtlich sehr heterogen layoutet, jeder Autor hat seine very own private Designsphäre. Aber alles kommt aus einer Hand, nämlich der des kookbooks-Artwork-Artisten Andreas Töpfer, unter Beigabe vieler 'weicher', also undigitaler Grafiken des jungen Meisters. Großartig, wie auch der Einsteiger, eine Prosa von Daniela Dröscher. Eine fesselnde, gescheite Xenophobenstory aus England, die auf den Roman der Autorin sehr hoffen lässt. Und so weiter!" 17.10.08

Sag doch mal was zur Nacht von Nora Gomringer
"Na klar empfehle ich das!" 11.10.08

Amerikanisches Fegefeuer von John Haskell
"Haskell ist ein hochbegabter Autor, der Roman poetisch und psychologisch ausgereift. Fesselnd die Story des Aus-der-Welt-Verschwindens. Die Road-Movie-Leitlinie ist eine schöne Idee, den isolierten Protagonisten immer wieder in andere Kontexte einzubinden. Ein wenig störte mich die über-intensive Leidensdarstellung aber dann doch. Auch wenn die Stadien der Vertiefung einer Krise literarisch meisterhaft ausgeführt sind, wirkt es auf Dauer manchmal etwas zäh. Man muss die eigene Empathie streckenweise gewissermaßen zügeln, um die Deprimiertheit nicht überspringen zu lassen. Letztendlich geht das aber auch. Haskell: eine feine Stimme aus den USA." 07.10.08

Im Land Gottes von Joan Didion
"Teils sehr US-bezogen, natürlich. Aber weil Weltmacht, dann doch nicht unerheblich. Die Essays erzählen nicht unbedingt, wie der Klappentext schreibt, "die Geschichte Amerikas in den letzten drei Jahrzehnten", aber Didion liefert autarke, immer detailreiche Analysen zu den Hintergründen amerikanischer Mentalität, speziell der politischen oder medialen Führungskaste. Was Didion über den 9/11-Komplex und die damit verbundenen Komplexe schreibt, ist großartig. Der Band versammelt Essays mit Intellekt und Herzblut. Sehr humanistische Einblicke in teils recht inhumane Machenschaften. To be read!" 01.10.08

Makellos von Tom Bresemann
"Gute Lyriker(herren) fangen mit BR an. BRecht, BRinkmann, BRaun, BRasch, BRodsky. Sollen die sich nicht alleine fühlen im Regal! Also bitte auch BResemann anschaffen. Gedichte von/ aus der medien- und trashgefütterten Lieblichkeit dieser Welt. Gratplantagen und Feuerkulturen. Noch ganz undurchgrünbeinisiert!" 11.07.08

BELLA triste 20 von Diverse Autoren
"Ja, BELLA triste ist wegen des Engagements und des Sich-selbst-frisch-Haltens durch immer wieder wechselndes neues Personal sehr zu loben. Und genau, das Herz schlägt energisch und produktiv (Diskurs Diskurs!) für die Poesie. Jung, abwechslungsreich. Und im Heft senden mittlerweile schöne Spartenkanäle. Interviews, Schriftstellerbefragungscollagetexte, Essayschriften. In Heft 20 jedoch, über das wir hier ja reden, sind die Emailgespräche über Lyrik des Guten, respektive des Mediokren zuviel. Offensichtlich unlektoriert, schweifen hier viele Dichter durch kalten Brei, sich fragend, was man denn jetzt noch sagen könne, da man ja was sagen soll. Für die 'Erweckungsbewegung' hinsichtlich junger Lyrik eher kontraproduktiv. Das macht Ausgabe 21 mit Beiträgen von Martin Endres und Peter Geist um Welten besser. Trotzdem abonnieren. Richtiges Layout. Gutes Design. Extremes Herzblut. Strandbarkompatibel. Und ein uninflationierter Heftpreis dazu." 11.07.08

Schwerkraft von Diverse Autoren, Ron Winkler
"Unumgängliches Horizonterweiterungsangebot." 07.07.08

Ich habe Angst um meinen Hedgefonds von Jeni Olin
"Wenn man Olins Gedichte liest, wird man ganz schnell sehr rasant und wild geküsst. Was für ein Trip. Prickelndes Gegenwartsvarieté! Abgedrehte Bilder aus der Schampusschrotflinte einer der aufregendsten neuen Stimmen der USA. "Ich rüste mich, tauche mein Sushi in 'flüssige Aminosäuren' Spray, / Fliege Lufthansa. & du fliegst vorbei in einem Adironrack-Stuhl / Mit dreckigem Schamhaar & Argonbeleuchtung -- ein flüssiger Mai Tai / Rast durch dieses Land aus Brechreiz & Schnickschnack". Unglaublicher kann man es fast nicht sagen." 07.07.08

Vergeuden, den Tag von Tom Schulz
"Zärtlich disharmonische und bitterböse Pulsschläge direkt aus der Gegenwart. Wer geistesgegenwärtige, ironisch-sarkastische und gleichwohl hymnische Gedichte mag, kommt an Tom Schulz nicht vorbei." 07.07.08